Sonntag, 31. Juli 2011

Kader und die verlogene 68er-Bewegung: Horst Mahler sagt, er sei kein "IM" der Stasi gewesen.


Viel zu große Pupillen deuten auf Drogen: APO-Anwalt Horst Mahler
Bildzitat, oben verändert, siehe den Link


Der 75 Jahre alte Anwalt Horst Mahler, Studienstiftler, Mitbegründer der Roten Armee Fraktion, Ex-Terrorist, ehemaliger Maoist und Links-Extremist, heute rechtsradikal, sitzt seit 2009. Nun kam heraus, dass er Informeller Mitarbeiter der Stasi war. Nachtrag am 5/August/11: Mahler bestritt den Kontakt und stellte die "Ente" richtig. Wer damals von der Stasi finanziell unterstützt wurde, weiß ich nicht. Aber: auf breiter Front hatte sie die Hände im Spiel. Somit bleibt der folgende Text richtig: Die Mehrzahl der linken Studenten, die gegen den Vietnam-Krieg opponierten, wurden von dialektisch geschulten Kadern an der Nase herumgeführt und benutzt. Joschka Fischer gehörte auch dazu. Als Quacksalber "kämpfte" er für große deutsche Konjunktur-Pakete nach dem Vorbild der USA, und nun? Wie lautet die Wirtschafts-Nachricht von heute? Die USA sind am Ende. Die Schulden wuchsen über den Kopf.
Sozialausgaben werden gedrosselt, Hilfen gekappt, öffentliche Dienste gestrichen. Staatliche Investitionen in die weiterhin wacklige Konjunktur bleiben ebenfalls auf der Strecke - eine dramatische Kehrtwende im Vergleich zu den massiven US-Rettungspaketen für die Wall Street und die Industrie nach der Finanzkrise 2008.
Die GRÜNEN entstammen ebenfalls dieser trüben Suppe. In solcher Tradition zerstrat Jürgen Trittin den gefallenen Ex-Verteidigungs-Minister zu Guttenberg, als dieser bereits hilflos am Boden lag. Trittin trat wie ein Rache-Gott auf, wo es nichts zu rächen gab.

Bürger! schaut genau hin, wer für Euch Politik machen will. Und vergesst nicht: Deutschland benötigt nur ein Drittel dieser Leute in Parlamenten. Je mehr davon existieren, desto größer wird das Schuldenproblem. Je weniger davon existieren, desto weniger erdrückenden Staat gibt es. Zwischen Parlament und Wahl-Bürger fehlt die Institution eines Bürger-Rates. Die Beteiligung des Bürgers am politischen Geschehen darf nicht vorwiegend über das Fernsehen laufen. Ein solcher Bürger-Rat eher Parteiloser wäre die notwendige Konkurrenz zum Polit-Establishment aus Parteien und hätte die Aufgabe, die Gesellschaft tatsächlich im Sinne ihrer Bürger auszurichten, Modelle des Zusammenlebens zu entwickeln, die Ausgaben-Politik der Regierung zu hinterfragen und die kulturellen und wissenschaftlichen Aufgaben, Forschung, Lehre und schulische Erziehung, besser in den Vordergrund zu stellen.

Herr Mahler dürfte einem solchen Bürger-Rat nicht angehören, nicht nur deshalb, weil er vorbestraft ist. In einem Interview mit Michael Friedmann vom 11/September/2007 kommen seine Auffassungen zum Ausdruck: Dominanz und Lenkung der großen Macht-Ströme durch das Judentum, dessen Eigenschaft negativ-teuflisch zu sein aufkosten anderer Völker, die Shoah hat so, wie von Juden dargestellt, nicht stattgefunden, Hitler wurde zum Krieg gezwungen, das deutsche Reich ist nach wie vor juristisch existent und darf in seinen Grenzen etwa von 1871 notfalls auch mit Gewalt zurückerobert werden, wenn diese Gewalt erfolgversprechend ist. Türken und andere Ausländer raus aus Deutschland, Deutsche möglichst heim, die Durchsetzung dieser Option darf ebenfalls mit Gewalt-Anwendung verbunden werden, wenn Erfolg in Sicht ist. Wo keine Erfolgs-Aussicht besteht, rät er von Gewalt ab. Europa lehnt er weitgehend ab.

Ich kann mich mit keinem der Punkte identifizieren, weil bei mir keine nationale Ideologie zugrunde liegt, sondern das tägliche Ereignis, das ich kommentiere und dessen Zusammenhänge ich tiefer zu erfassen suche. Von einer unterschwelligen Macht eines Weltjudentums, das andere Völker gefährdet, spüre ich nichts, im Gegenteil. Dort, wo jüdische Intelligenz und Tradition wirken kann, geht es auch mit den betreffenden Völkern aufwärts. Ich empfehle, sich mit der antiken Stadt Alexandria zu befassen, um jüdisches Interesse an Wissenschaft, Kultur und Weltanschauungen zu verstehen.

Ein exekutiver Fanatiker wäre, wenn "Erfolg" winkt, auch Horst Mahler, der Öl auf die Gewalt gießt, zündeln möchte und sich mit Hilfe deutscher Philosophen wie Hegel wichtig macht. Auf der einen Seite stehen Kultur, Forschung und Lehre, auf der anderen Seite die Fanatiker und "Manifestler" Breiwik und Horst Mahler, die ich beide hier und jetzt stellvertretend für ihre Gattung in einem Atemzug nenne. Beide haben eine abstruse Vorstellung einer christlichen Berufung für ein "höheres" Ziel. Breiwik richtet seine Aggression gegen Muslime, Mahler gegen Juden. Um die "Verteufelung" jüdischer Kultur durch den sachlich rückwärts gewandten und daher eigentlich unbedeutenden Horst Mahler richtig zu stellen, beleuchte ich ein Schlüssel-Ereignis in der antiken Hauptstadt Alexandria um 415 AD.

Der Massen-Mörder Anders Behring Breivik sieht den Erfolg seines Handelns spätestens in 60 Jahren. Dann werde die Welt sehen, dass er recht hatte und seine Taten in Norwegen notwendig waren. In 60 Jahren würde er das Alter 82 überschreiten, die Bestätigung käme also voraussichtlich nach seinem Tod. Auch Hitler, den Mahler so verehrt, dass er Herrn Friedmann mit einem Hitler-Gruß begrüßte, glaubte selbst im Bunker in Berlin immer noch an "Erfolge", ließ Soldaten wie Zivilbevölkerung krepieren und entschloss sich, Deutschland vor einer Niederlage lieber auszulöschen, da ihn das Land nicht verdient hätte. Die entsprechenden Befehle wurden von Rüstungsminister Speer nicht mehr weiter gegeben.

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