Sonntag, 26. Juli 2009

Sind deutsche "Walküren" zu fett?


Sind deutsche "Walküren" zu fett? Unverändertes Bildzitat aus Spiegel-Online, keine Satire, keine Persiflage

Mein schönes Festspiel-Bayreuth früherer Jahre habe ich noch vor Augen! Das Festspiel-Bayreuth von 2009 scheint zu einer Promi-Schau zu verkommen, wie Deutschland selbst. Es gab einen personellen Neuanfang, aber leider keine Neu-Inszenierung dazu. Wie schöpferisch, locker und familiär waren doch die alten Zeiten! Zwischen meinen Studien-Semestern in Hamburg und München hatte ich einen Arbeitsvertrag als Bühnenarbeiter am Festspielhaus. Er trägt die Unterschrift von Wolfgang Wagner.

Ein kleines Detail aus dieser Zeit will ich erzählen. Ich musste das Gold der Riesen Fasolt und Fafner hinter ihnen auffangen. In der damaligen Inszenierung des Rheingold, 4. Akt, wurde das Gold im Austausch mit Freia von Fafner nicht in einen großen Sack geschoben, sondern von ihm nach hinten von der erhöhten Bühne geworfen. Da wartete ich mit schwarzer Kapuze, um es aufzufangen. Das Publikum sollte die Illusion großer schwerer Goldklumpen behalten. Es sollte nicht über hüpfende leichte Schaumgummi-Gold-Klumpen lachen müssen.

Von den Beleuchtungs-Türmen herabschauend erlebte ich den genialen Windgassen. Zusammen mit meinem irischen Freund Christopher las ich auf den umliegenden Wiesen nahe dem Festspielhaus Eichendorff. Dann hörte ich wieder leise auf Zehenspitzen einer Generalprobe zu. Es war eine wunderschöne Zeit.

Am 21/Mai/2009 schrieb ich einen Brief per Email an die Präsidentin des Richard Wagner-Verbandes International e.V., Frau Prof. Eva Märtson, die jetzt den Ehrenvorsitz führt, mit der Bitte, Wolfgang Wagner diesen Brief zu übergeben. Darin empfahl ich die Nation-Hymne. Sie sei antinazistisch. Sie könnte die Verknüpfungen der Familie an Hitler lösen. Wagner sei darin erwähnt. Vielleicht wolle Wolfgang Wagner die Nation-Hymne aktiv unterstützen.

Leider erhielt ich keine Antwort. Stattdessen las ich in Wikipedia Abschnitte über den Antisemitismus Richard Wagners, die abgöttische Wagner-Verehrung Hitlers während seiner Wiener Lunger-Jahre und über seinen späteren Einfluss auf die Deutung des "Parsifal". Alles zusammen, die Ignoranz auf meine Email und der historische Zusammenhang, hat mich veranlasst, die sechste Strophe der Nation-Hymne zu ändern. Richard Wagner wurde heute heraus genommen.


Alte Version der Nation-Hymne sechste Strophe mit Wagner:

Bachs gemischte große Chöre,
Schumann, der ins Inn’re dringt,
Wagner tragend frei erklinge,
Mozart oder Pop, singt singt!
Lasst uns musizieren, scherzen;
draußen sinkt die Abendglut,
Kinder halten Friedenskerzen,
Lichter geben Kraft und Mut.

Neue Version der Nation-Hymne sechste Strophe ohne Wagner:

Bachs gemischte große Chöre,
Schumann, der ins Inn’re dringt,
Beethoven uns ganz gehöre,
Mozart oder Pop, singt singt!
Lasst uns musizieren, scherzen;
draußen sinkt die Abendglut,
Kinder halten Friedenskerzen,
Lichter geben Kraft und Mut.





Freitag, 10. April 2009

DER BUERGER MAG KEIN MEHLTAU MEHR



Der Buerger hat den Mehltau-Sozialismus satt, den Parteien über das Land legen

Von "Mehltau-Sozialismus", der tödlich ist und dem Bürger bis zum Hals steht, hatte ich geschwätzt. Nun benutzte ein Korrespondent der Deutschen Welle den gleichen Begriff für die korrupte Politschicht des Algerischen Wieder-Präsidenten Bouteflika, dessen Schwadrone wie die Terroristen im Land viel angerichtet hätten.

Ich will die Stellen im Internet-Schreibtisch jetzt nicht heraussuchen. Man benutze bitte die Such-Funktion. 

Der Begriff "Mehltau" hatte also gefallen! Aber er wurde falsch zugeordnet. In Algerien gibt es nämlich den falschen Mehltau, der nicht weiß ist. In Deutschland legt sich der richtige weiße Mehltau über das Land. So kann es gehen, wenn ein Begriff die Runde macht.






Samstag, 4. April 2009

Der Fahnder nach Doppel-, Dreifach-, Sonder- und Nebensteuern: HERR STEINBRUECK


Der Fahnder nach Doppel-, Dreifach-, Sonder- und Nebensteuern für einen verfressenen Staats- und Parteien-Apparat posiert zwischen den Freiheits-Kämpfern Hofer und Tell. 

Der Unfreiheits-​Bürokrat Steinbrueck zwischen Freiheits-Statuen - welch ein Kontrast!

Übernimmt sich der globale Finanz-Kontroller? Hat er das Format? Welche Motivation hat er? Was hat er gemacht? Er hat den Schulden-Berg Deutschlands zig-fach erhöht. Er deckt die moralische, tatsächliche und schon kriminelle Schuld von Staats-Angestellten, Parteileuten und Politikern Anmerkung1 in System-Banken wie der Hypo-Real-Estate, überhäuft solche Banken mit "Schweige-Geld" trotz ihrer Zocker-Verfehlungen, vertuscht den drohenden Staatsbankrott einer grenzenlosen staatlichen Misswirtschaft und zapft immer mehr an den kleinen Leuten durch noch mehr Neben- und Zusatz-Steuern, die jede Phantasie normaler Menschen übersteigt. Wie sieht sein Denkmal aus? Ein Strandsand-Denkmal dann dereinst? Darüber darf spekuliert werden. Wer auf dem Bild hinter Herrn Steinbrueck steht, ist dagegen ziemlich sicher Anmerkung2.

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Anmerkung1

Die gestrige Talkshow bei Maybrit Illner brachte diese Tatsache versteckt zutage. Eigentlich "dürfen" die Talkshows nicht system-kritisch sein. Sie sind nur scheinbar kritisch, um den Zuschauer zu "bestechen". Meist sind die Gäste existenziell abhängig, halten sich mit Kritik zurück und vollführen einen Eiertanz, um Regierungs-Kreise nicht zu düpieren. Ab und zu kommen jedoch Nebensätze heraus, die die Wahrheit aufleuchten lassen, unauffällige Nebenbemerkungen, die gegen die Regeln der Öffentlich-Rechtlichen verstoßen.

http://rheins.de/forum/viewtopic.php?p=2101#2101


Anmerkung2:

Hinter BP Köhler hinter Herrn Steinbrueck befindet sich noch eine Riesen-Qualle der deutschen Nachkriegs-Staats-Verwaltung, die immer größer wurde und fast schon das Ausmaß eines menschlichen Brustkorbs erreicht. Zuerst wurden die Deutschen ab 1946 von den Aliierten zur Demokratie erzogen. Daraus entwickelten sich erzieherische öffentliche Fernseh-Anstalten mit Zwangs-Gebühren. Daraus entwickelte sich eine endlose Manipulation und Erziehung zur Unmündigkeit und Unselbständigkeit der Menschen, die man gelegentlich auch als Wahl-Vieh betitelt. Welchen kritischen Menschen wundert es nun, dass bereits junge Menschen in den Staatsdienst drängen, dass Studienabgänger schon mit der ersten Berufserfahrung ein Traumziel haben: Aufsichtsrat zu werden. Das statistische Bundesamt möge doch eine Liste veröffentlichen, wieviele Posten mit Parteibuch in Parlamenten, in Krankenkassen, in Systembanken etc. existieren und wie hoch ihr Prozentsatz gegenüber den Selbständigen ist, die im weiteren Sinne gesellschaftspolitische Posten bekleiden. Ich bin mir sicher: Deutschland ist ein Volk der "Bekommer" geworden, die Gehälter, Boni, Diäten, Vergünstigungen etc. als Angestellte "bekommen". Die selbständigen Eroberer in Wirtschaft und Politik, die eigenständig etwas aufbauen, sind fast ausgestorben. 

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Nachtrag am 5/April/2009 12:45 GMT+1

"Behind me is a statue of a hero of the Czech people - Tomas Masaryk." Obama zu Beginn seiner Rede in Prag. Die beiden Statuen oben stehen in Wien und Altdorf. 


Tomas Masaryk - der George Washington der Tschechen





Dienstag, 24. Februar 2009

Bürger-Freiheit oder menschliche Freiheit?


Die "Freiheit" eines Bürger-Menschen -
Bürger, früher frei, jetzt doof gebürstet!


Bürger ausnutzen, Bürger ausnutzen, Bürger ausnutzen ...

Das Wort "Bürger-Freiheit"!

Mir missfällt das Wort. Bürger sollen immer schön brav sein, Steuern zahlen, auch diejenigen, die reine Abzocke sind. Sie sollen ins System passen, an dem sich eine gewisse Schicht gesund stößt. Darum klingt "Bürger-Freiheiten" in meinen Ohren fast schon wie ein Widerspruch.

Sobald der Bürger "Bürger" ist, avanciert er gleich im selben Moment zum Staats-Bürger. Er soll Verantwortung übernehmen. Heute bedeutet dies, dass er auf Schritt und Tritt manipuliert wird, dass ihm vorgeschrieben wird, wie er sich zu bewegen hat. Weicht er von Vorschriften ab, gerät er in Schwierigkeiten oder muss Ordnungs-Widrichkeiten bezahlen. Die Disziplinierung der "Bürger" hat überhand genommen. Seine früheren Freiheiten gingen dabei verloren. Neuerdings wird er staatlich immer mehr überprüft. Staatliche Stellen wollen wissen, wo hält sich sein Bürgerlein auf, wo geht er hin, wo bucht er was, wann kommt er ins Land zurück, was macht er da usw. Orwell lässt grüßen.

Eingeführt haben sich die Beschnüffelungs-Methoden durch wirtschaft-liche Interessen großer Firmen. Das "Kunden-Verhalten" wurde geprüft. Potentieller Kunde ist jeder Einzelne. Der Staats-Apparat macht sich diese Methoden zunutze. Er hat das Ziel, das Abgaben-Verhalten zu prüfen. Er verhält sich wie eine Firma.

Wenn Bürger-Freiheiten deshalb wie ein Widerspruch klingt, welches alternative Wort oder welchen Begriff hätten wir zur Verfügung? Menschliche Freiheiten. Das ist der Begriff. Sie entsteht, wenn sich Firmen wie Staat zurück halten, den Menschen in Ruhe lassen, ihn im Rahmen des Grund-Gesetzes unbeobachtet gewähren lassen, ihn und seine Entscheidungen immer prinzipiell respektieren, es sei denn irgendwie würde diese Freiheit missbraucht werden und kriminelle Energie käme zum Vorschein. Sie kommt immer dann zum Vorschein, wenn andere Menschen in ihren Freiheiten gewaltsam eingeschränkt werden und ihnen Schaden zugefügt wird. Das darf nicht sein. Dafür sind Gerichte und Gesetze da, nämlich zum Schutz unbedenklicher menschlicher Freiheiten, grund-gesetzlicher Freiheiten. Inzwischen aber haben wir keinen Rechts-Staat mehr, der Freiheit unterstützt, sondern dafür einen Advokaten-Staat, die Kurve pro 1000 Einwohner ging steil nach oben.

Das Schulden-machen des Staates schränkt solche Freiheiten ein, basiert auf krimineller Energie und Antworten darauf, wie jetzt angesichts beispielsweise der Hypo-Real-Estate heraus kommt. Das Schulden-Problem des Staates schränkt den Chancen-Reichtum ein, den jeder neu geborene Mensch in der staatlichen Gemeinschaft vorfinden sollte, um sich entwickeln zu können. Davon sind nicht nur neu Geborene betroffen. Der Chancen-Reichtum sollte für Alle gelten. Wer sich bemüht, lernt, vorankommt, Mut zur Selbständigkeit hat, sollte seine Chancen vermehren können. Leider werden sie immer mehr eingeschränkt, weil die Entscheidungs-Träger und Schulden-Macher im staatlichen Kontext in der Regel keine Selbständigen sind, sicheren Unterschlupf gefunden haben, gegen Selbständigkeit anbürsten, und den unmündigen Bürger für Wahl-Propaganda bevorzugen.

Die Solidar-Partei bürstet in die andere, die richtige Richtung. Bürger sollen sich wieder frei wie Wild-Pferde fühlen können. Sie werden weder eingefangen noch falsch gepflegt, weder gegen den Strich gebürstet, noch observiert, so dass sie hinterher nicht wieder zu erkennen sind, nicht wissen, was sie noch dürfen, ständig in der Angst, der Staat stellt wieder Formular-Fallen mit Abschöpfungs-Absichten. In der Solidar-Gesell-schaft, wie sie die Solidar-Partei erreichen will, steht Respekt der Menschen untereinander und Entscheidungs-Freiheit ganz oben auf jeder Agenda.




Dienstag, 6. Januar 2009

DER BUERGER IST DIE BANK


Er zieht den staatlichen Schulden-Dienst auf sein eigenes Konto

Konjunktur-Schwarzmaler und Lobbyisten haben jetzt Hochkonjunktur. Sie wollen ein Konjunktur-Paket II der Bundes Regierung erreichen. Daraus springen Profite, Prozente. Die Bürger sind ihnen ein Dorn im Auge. Sie seien durch Deflation schon genug abgefüttert. "Das Risiko ist hoch, dass das Geld weggespart wird", sagt Christian Dreger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und lehnt Steuersenkungen auf breiter Front deshalb ab. Das Geld der Deflation werde ausgegeben, Steuer-Senkungen würden dagegen "weggespart" werden. Vielleicht fällt Herrn Dreger dieser Widerspruch selbst auf.

Man möchte den verantwortungslosen Konjunktur-Paket II Lobbyisten gerne in die Parade fahren. Sie waren schon immer die Ellenbogen-Sieger. Gerechter wären daher statt Konkuktur-Paket II: Steuer-Senkungen. Sie sind ohne Lobby-Kalkül. Sie sind sinnvoll. Sie haben Breitenwirkung. Und sie helfen wirklich. Zuerst werden Bürger notdürftig ihre Schulden-Löcher so gut es geht stopfen. Dann aber konsumieren sie. Sie haben aufgestaute Konsum-Wünsche. Ein Anstieg der Kauflust ist sicher. Regierungen haben ihnen auch den letzten Rest Sicherheit und Hoffnung genommen. Die eigene Konsum-"Belohnung" ist oft das Einzige, was noch geblieben ist. Wer also ein Vermögens-Zuwachs der gestressten, ausgesogenen und beraubten Bevölkerung betreibt, hat umgehend einen Konjunktur-Boom, das ist absolut sicher.

Stichwort "Vermögens Zuwachs". Wie allmählich bekannt sein dürfte, habe ich eine - noch nicht angemeldete - Solidarpartei gegründet, um Modelle, Konzepte und Ideen für ein besseres Deutschland aus dem Internet-Schreibtisch vRhein zu sammeln, herauszustellen und notfalls zu korrigieren. Während meine Blog-Schreiberei allzu leicht im Nebel der Vergangenheit verschwindet, ist das Partei-Programm immer eine aktuelle Version (wenn ich mich hinsetze und meine Ergebnisse einfließen lasse - Nachtrag am 7/Januar/2010: diese Arbeit an der Quintessenz, an herausgeschälten Konzepten und Programm-Punkten der "Muster-Partei" ist aufgeschoben worden. Vorgesehen ist, Kalender-Einträge zu Kolumnen mit zusätzlichen Dokumenten zu füttern, die dann solche Programm-Punkte beinhalten. Immer bitte erst den Eintrag, dann "weitere Details" klicken. Beispiel für ein solches angehängtes Dokument ist im Kalender-Eintrag vom 5/Januar/2010 zur "Unterhosen-Dynastie") Der Nachtrag entstand hier. Ende.

Ein Konzept des bürgerlichen Vermögens Zuwachses war, den Banken den staatlichen Schulden Dienst, an dem sie so einfach absahnen, abzujagen. Dies sei möglich mit einer vorübergehenden Mehrwert Steuer Erhöhung, die den Schulden Berg des Staates allmählich abbaut. Dem Konzept zufolge zahlt der Staat den Schulden Dienst an die Bürger selbst, die Anteile durch die Mehrwert Steuer Erhöhung erworben haben.

Dieses Konzept war bisher darauf ausgelegt, dass zuerst große Schulden Anteile des Staates abgebaut werden und erst danach die Auszahlungen an die Bürger statt an die Banken erfolgen.


Renoir ist mit dem Vermögens-Zuwachs der Bürger einverstanden.
Frühere Manager Gehälter der Schulden-Finanzierer verdienen die Bürger sich selbst auch noch obendrein.

Mein neues Konzept ist nun eine gleitende Abtragung und Übertragung durch Bonus Punkte. Der Bürger hat die Wahl, einen Gegenstand zur normalen Mehrwert Steuer Marge zu kaufen. Er hat aber auch die Wahl, zwei oder drei Erhöhungen zusätzlich zu bezahlen und sich so Bonus Punkte zu erwerben. Der Schulden Dienst fließt von Anfang an zu genauen Anteilen an den Investitions bereiten Bürger selbst. Mit digitaler Unterstützung ist dies leichter zu programmieren als die Autobahn Maut, deren Satelliten gestütztes Programm erfolgreich war.

Warum nur dann Mühen, wenn dem Staat direkte Einnahmen zufließen, wie bei der Maut? Warum nicht auch Mühen, um durch einen allmählichen Schuldner-Abkauf einen Vermögens Zuwachs der Bürger zu erreichen? Will der Staat nun Konsum oder nicht? Dann ist dieses Konzept, das ein Internet-Schreibtisch micha vRhein Konzept ist, Copyright geschützt, Programm Punkt der Solidarpartei, das richtige Konzept. Es steht unter dem Motto:

SCHULDENDIENST DES STAATES AN DEN BÜRGER SELBST - DER BÜRGER IST DIE BANK



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Nachtrag am 11/September/2009

Zitat von sysop im Spiegel Online Forum zu einem Artikel:

Google hat US-Zeitungsverlegern ein System vorgeschlagen, mit dem man für Journalismus im Internet Geld einziehen könnte. Solche Systeme gibt es längst, durchgesetzt haben sie sich aber nie. Reicht die Macht der Suchmaschinisten, auch das Bezahlen im Netz zu revolutionieren?

Gesucht wird ein Zahlsystem, das Margen für Zwischen-Finanzierer wie Paypal umgeht. Das wäre möglich, wenn das Konten-System von Banken revolutioniert werden würde. Oder Bürger-Banken könnten entstehen, die "Kammern-Konten" haben, mit deren Hilfe sich Bürger zum Teil selbst verwalten, in denen Kranken-Selbstversicherung, Renten-Selbst-Versicherung, vereinfachtes Steuer-System etc automatisiert und mit freiwilligen Sperrklauseln versehen wird. Bis zu diesem Punkt hatte ich die Idee auf meinem Internet-Schreibtisch sogar weitgehend ausge-arbeitet, denn dort steht der Bürger selbst ganz oben und nicht die Manipulation des Bürgers an den Früchten seiner Arbeit. Dazu auch hier.

Der Clou an dieser Idee war ein Detail, das ich vorenthalten möchte. Ich hatte es der Deutschen Bank angeboten, wollte aber nicht ohne vertragliche Absicherung damit herausrücken. Nach wie vor ist diese Idee akut. Leider wollte es die Deutsche Banke umgekehrt: erst das Geheimnis erfahren, dann mal weitersehen. Das lehnte ich ab.

Meine bisherige nun zehnjährige Online-Arbeit mit Instant-Kommentaren zu relevanten Tages-Ereignissen, mit Blick auf die neuralgischen Punkte politischer und gesellschaftlicher Fehlent-wicklungen, lag völlig abseits jeder monitären Spekulation und Erwartung. Sie wurde aus freien Stücken geleistet und aus eigener Tasche finanziert. Sie hatte kultur-patriotische Gründe. Damit war ich unabhängig, konnte kraftvoll argumentieren, war aber auch verletzlich: Mein Copyright konnte ich praktisch in den Wind schreiben. Internet-Diebe bis in höchste staatliche Stellen obsiegen. Und nun sollte ich der Deutschen Bank eine wertvolle Idee umsonst liefern? Sie betraf genau den Punkt. Online-Bezahlung bis zum Mikro-Payment ohne Zeitverzug, ohne Sicherheits-Risiko, direkt zwischen Kunde und Anbieter, unmittelbar vor Lieferung der Ware. Siehe auch hier!




Freitag, 26. Dezember 2008

Partei für eine bessere und gerechtere Gesellschaft und ehrlichere Politik



Das Symbol eignet sich als Ansteck-Nadel: wärmstens empfohlen, wenn die Ziele gefallen. Ausschließlich die private Herstellung/Nutzung ist freigegeben (Entwurf: michavRhein).


Die Solidar Partei will eine bessere Gesellschaft. Sie will eine wesentlich ehrlichere Politik als bisher. Sie will einen konstitutionellen Bürger Rat statt seichte TV Talkshows der Eitelkeiten. Sie strebt eine solidarische Gesellschaft an. Sie will politische Instrumente nutzen, um ein Vermögens Wachstum gerade der verarmten Bevölkerungs Schichten zu erreichen, ohne Umverteilungs Zwänge, wie sie von Linksliberalen bis Linksextremen angestrebt werden. Sie verzichtet auf Beraubungs Instrumente und setzt dafür Lenkungs Instrumente ein, die etwas bewirken und allen nützen. Das Ergreifungs Arsenal der Ultra Rechten stößt ebenfalls auf klare Ablehnung, wenn nicht Verachtung.

Eine Internet Adresse dieser solidar gesellschaftlichen Partei gibt es schon. Nun kommt dieses Blog hinzu, um multimediale Gestaltungs Möglichkeiten nutzen zu können. Das Partei-Zeichen besteht aus einem S und einem P, eignet sich für eine schmückende Anstecknadel. Tragen sollten es Menschen, die mit der Gesinnungs-Richtung der Partei einverstanden sind. Gesucht werden Menschen, die ein wenig aus ihrem individuellen Leben heraus treten und sich durch eigene gesellschaftlichen Fragen und Initiativen auszeichnen möchten.

Die Aufgaben, die anstehen, sollten Mut machen. Angst wäre nur dann richtig, wenn man den jetzigen Parteien erlaubt, so weiter zu machen wie bisher. Der Schuldenberg unseres Staates auf Kosten seiner Bürger begräbt inzwischen die Zugspitze unter sich. Schon jetzt verarmt Deutschland. Die Rechnereien rund um das Brutto-Inlands-Produkt mit unbekanntem internationalem Maß-Stab und verwirrenden Zahlen kann verlogener nicht sein. Sie sollen Bürgern etwas von angeblichen Prozenten gegenüber einer trügerisch ermittelten Wirtschafts-Kraft vorgaukeln, um die wahre Dramatik zu vertuschen. Die verantwortlichen Parteien haben abgewirtschaftet. Da beginnen die Aufgaben.

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Nachtrag am 12/März/2009 6:31

Warum hast die Solidar-Partei das bessere Konzept und warum ist sie anders?

Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität kommt der Intention der Solidar-Partei nahe, will jedoch die DM wieder einführen. Die Deutsche Partei DP mag ganz ordentlich sein, Satzungen und Programm sind juristisch abgesichert bis zum Gähnen, und die anderen? Sie repräsentieren alle irgendein Segment, einschließlich der CDU mit ihrer "Wir sind die Mitte" Bohrung genau in der "Mitte", die nicht definiert wird. Das C im Namen jedenfalls dürfte die Mitte nicht mehr sein. Die FDP schützt sich mit einem idealistischen Feigenblatt Westerwelle, dahinter bleibt sie Eigentum-Wächter von Konzernen und Unternehmen, auch wenn diesen das Wirtschafts-Verbrechen schon aus der Nase wächst. Aber ich will nicht lästern. Alle Parteien haben etwas gemeinsam: sie wollen an die Macht oder wollen Macht erhalten. Sie bemänteln es mit Menschen-Rechten, Grundgesetz, Bürger-Freiheiten, Verfassung und hübschen Versprechungen.

Die Solidar-Partei, die theoretisch in langen Jahren von mir umrissen wurde, ist völlig anders als sie alle, denn sie kümmert sich zuerst um die etwas schwierige deutsche Identität, geht also zuerst in sich hinein, bevor sie an die Öffentlichkeit tritt.

Sie hat sich u.a. auch der schrägen, verkorksten und verfälschend reduzierten National-Hymne angenommen, um an ihr die Identität Deutschland zu erkennen. Dabei kamen überraschende Ergebnisse heraus. Sicherlich, eine Partei zu gründen, ist relativ einfach. Das zeigen die vielen Versuche. Diese Versuche stützen sich auf Senioren, auf Vertriebene, auf Religion, auf Ideologie. Keine schiebt diese Segmente einmal beiseite und schreibt Deutschland etwas Neues, etwas Visionäres ins Programm, das gute Ansätze anderer Parteien zu würdigen weiß, aber darüber hinaus einen wirklich umfassenden Rahmen anbietet, der der deutschen Realität entspricht und Zukunfts-Lösungen aus einem reichen Fundus bisheriger Denk-Arbeit konkretisieren kann.

Jedoch - die SP nimmt auch gerne gute Konzepte auf. Grund-Einkommen mit Konsum-Steuer sind eine moderne Idee, die eventuell Zukunft hat. Zwangs-Arbeit wird in Interesse, Arbeit in Freiheit und Würde sowie in Interesse umgewandelt. Erfolgs- und Chancen-Reichtum werden sich vermehren. Das Ausnutzen durch "Faule" wird gar nicht stattfinden, oder nur in geringen Ausnahme-Fällen.

Die Auffassung der etablierten Parteien, einschließlich kompetenter ausgetretener Mitglieder wie Herr Clement, ist noch etwas antiquiert. Man geht davon aus, dass dann kein Anreiz für Arbeit besteht, nur Geld ausgeschüttet wird, und es kommt nichts zurück. Das Konzept widerspricht dem. Im Gegenteil wird die Gesellschaft auf würdige Füße gestellt. Arbeit und Initiative werden explosionsartig anwachsen.

Die Solidar-Partei, die eine Solidar-Gesellschaft im Auge hat, besitzt ein ähnliches Konzept, das in einigen Punkten präziser definiert, was zu tun wäre, damit es Erfolg hat.

  • Sie hat das dynamische Prinzip. Das Grund-Einkommen pendelt sich ein, wenn gleichzeitig Verwaltung und Bläh-Staat abgebaut werden. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.
  • Der Abbau des aufgeblähten Staates bis zu seinen tatsächlichen Kern-Aufgaben kann leichter geschehen, weil beispielsweise überflüssige Beamte und Angestellte durch das Grund-Einkommen aufgefangen werden.
  • Wirtschaftliche Umstrukturierungen sind leichter zu bewältigen, weil auch dort entlassene Arbeits-Kräfte, die sich erst orientieren müssen, aufgefangen werden.
  • Der menschen-unwürdige Druck, der auf den Menschen lastet, indem sie zu Arbeits-Sklaven gemacht werden, noch dazu mit Hunger-Löhnen, die zum Leben nicht reichen, entfällt. Das bedeutet, enorme Kräfte solcher Menschen werden frei, denn Arbeit, Beschäftigung und das Hilfs-Angebot seiner selbst gehört mit zu den Grund-Eigenschaften des Menschen, ist in seinen Genen.
  • Der Verfall im Drogen, Zigaretten und Alkohol Konsum aus Kummer oder Ausgrenzung wird aufgehalten. Erstmals darf der Mensch seine eigene Zukunft erpressungs-frei gestalten.
Allerdings gibt es noch einiges zu beachten.
  1. Das Grund-Einkommen darf nicht beliehen werden, darf nicht Sicherheit für Bank-Schulden sein.
  2. Kredite, beispielsweise für Immobilien, gibt es nur durch zusätzliche Sicherheiten, nämlich Einkommen, die über das Grund-Einkommen hinaus gehen. Damit wird der Anreiz geschaffen, fachlich voran zu kommen und familiäre Existenzen zu gründen. Dieser Anreiz, nämlich mehr zu schaffen, ist ebenfalls im Menschen grund-angelegt.
  3. Qualitäts-Arbeit, die befriedigt, wird geschult. Das gilt auch für das Dienstleistungs-Gewerbe. Sich nützlich für andere zu machen, gehört zu den Grund-Bedürfnissen des Menschen.
  4. Aus dem Prinzip drohender Entlassungen, Verdächtigungen mangelnden Einsatzes, Klein-Treten wegen Kleinigkeiten, Mobbing, Neid und Ellenbogen-Verdrängung, alles Dinge, die Effektivität kosten und schlechte menschliche Eigenschaften fördern, wird etwas ganz anderes, nämlich: das pädagogische Prinzip, das darin besteht, bei schlechter Leistung zu schweigen und abzuwarten, bei guter Arbeit anzuerkennen und zu loben. Dann werden die Kräfte des Menschen noch einmal verzehnfacht. Dem Leben wird Sinn gegeben.
Die Solidar-Partei gratuliert zum Erfolg der Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens durch 52.976 Bürger. Nun kommt es darauf an, dass aus der Petition eine politische Bewegung wird. In der Parlamentarischen Prüfung sind die Chancen gleich Null. Die SP möchte mit anderen gleichgesinnten Gruppierungen in Deutschland zusammen-arbeiten.


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Der Internet-Schreibtisch micha vRhein hat oben die große Arbeits-Fläche mit der Tastatur und diverse Schubladen zum Ablegen und Hervorholen. Er enthält alle Domains von michavRhein/Rheinsverlag, die elf Google-Blogs, den öffentlichen vRhein-Google-Kalender, meine Fragen/Antworten in Yahoo-Clever, meine früheren Kommentare im Deutschlandlied-Forum und noch frühere in einem MSN-Kontrovers-Forum, davor in einem CNN-Forum der UN. Aus dieser chronologischen Internet-Spur werden gelegentlich frühere Kommentare herausgefischt, wenn sie zu aktuellem Geschehen passen und aufschlussreich sind. Sie alle haben gemeinsam, dass sie genau datiert sind.